Forscher Markus Profijt (links) und Proband Tobias M. Freitag Forscher Markus Profijt (links) und Proband Tobias M. Freitag Foto: Bergische Universität Wuppertal

Wuppertaler unterstützen Forschung zur umweltfreundlichen Fortbewegung

„Wie ist in Wuppertal umweltfreundliche Fortbewegung möglich, ohne dass dabei die Lebensqualität eingeschränkt ist?“ Bei der Beantwortung dieser Frage unterstützten Markus Profijt, externer Doktorand der Bergischen Universität, rund 32 Wuppertaler Bürger.

Markus Profijt ist externer Doktorand am Fachzentrum Verkehr der Bergischen Universität Wuppertal (Prof. Dr.-Ing. Felix Huber) und des Wuppertal Instituts (Prof. Dr.-Ing. Oscar Reutter). In seiner Forschung unterstützen ihn rund 32 Wuppertaler: Ein Fragebogen war auszufüllen, für eine Woche notierten die auskunftsfreudigen Helfer alle ihre Wege und zum Schluss fand ein ausführliches Interview am Campus Haspel statt.

Überrascht habe ihn die hohe Beteiligung nicht, sagt Profijt, der auf mindestens zwanzig Freiwillige gehofft hatte. „Schauen Sie sich das enorme Bürgerengagement bei der Umsetzung der Nordbahntrasse an. Wuppertaler nehmen ihre Mobilität selbst in die Hand.“

Das bestätigen auch zwei seiner Probanden. Yasmin Clausdorff unterstützt den Forscher, weil es für sie spannend sei, „selber was mit reinzubringen in die Mobilitätsforschung“ und Tobias M. Freitag ist es wichtig, „dass sich die Mobilitätsstruktur in Wuppertal nachhaltig wandelt.“

Markus Profijt wird nun die Erkenntnisse aus den Bürgergesprächen auswerten und in den Gesamtkontext seiner Doktorarbeit mit dem Thema „Chancen der Mobilitätssuffizienz“ stellen. „So entsteht wissenschaftlicher Fortschritt, der Wuppertal zu Gute kommt“, sagt Prof. Huber.

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