Karen Flanze (Mitte) bei einer der Führungen Karen Flanze (Mitte) bei einer der Führungen Foto: Herder-Schule

Führungen durch die Herder-Schule machen Schule

Die Private Herder-Schule öffnete erstmals im Rahmen des Luisenfestes ihre Tore und bot kunsthistorische Führungen durch das markante am Hang gelegene Gebäude an.

Wuppertal, 12.06.2018 - Karen Flanze, Pädagogin an der Herder-Schule und Fachfrau für kunsthistorische Führungen, konnte sich vor Interessenten, die das Gebäude besichtigen wollten, kaum retten: „Wir haben noch einen zusätzlichen Termin eingeschoben, um der Nachfrage gerecht zu werden.“

Anschaulich berichtete sie im Laufe der Führungen von der bewegten Geschichte des Gebäudes, das in die Geschichte der Stadt eingebettet ist. Erbauer der spätklassizistischen Villa war der in Elberfeld ansässige Architekt Heinrich Bramesfeld. Der Besitzer des Hauses Julius Smits war ein Schwager August von der Heydts, dem Namensgeber des Von-der-Heydt-Museums. Auch Julius Smits unterstützte das Museum finanziell.

Die jetzige Schule wurde damals als geistiges und gesellschaftliches Zentrum Wuppertals bekannt. Karen Flanze ließ in ihrer Führung die Geschichte wieder lebendig werden, wies auf bemerkenswerte bauliche Finessen hin. 

Den großen Zuspruch der Besucher nimmt die Schulleitung nun zum Anlass, um die Schule nochmals der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So wird die Herder-Schule am 09. September im Rahmen des „Tags des offenen Denkmals“ als 1.000 Denkmal der Stadt Wuppertal geöffnet und es werden wieder zwei Führungen angeboten. Interessierte sollten sich frühzeitig anmelden, denn die Zahl der Plätze ist wieder begrenzt. (www.herder-schule.de)

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