Unser Schülerreporter in Griechenland Unser Schülerreporter in Griechenland Foto: privat

Griechenland – mehr als Souvlaki und Gyros

Unser Schülerreporter berichtet über seinen Sommer in Griechenland und die griechische Verbindung zu Wuppertal: Meine Sommerferien habe ich in Griechenland verbracht. Ich habe einen griechischen Freund, der die internationale Klasse des Carl-Fuhlrott-Gymnasiums besucht.

Aus unserer September-Printausgabe. Kiriakos (genannt Kiri) ist 13 Jahre alt und spricht schon sehr gut deutsch. Vor eineinhalb Jahren kam er nach Wuppertal, weil sein Vater hier Arbeit gefunden hat. Er war ganz begeistert, weil er sich zwar schon sehr gut eingelebt hat, obwohl er auch ein schönes Leben in Griechenland hatte. Er wohnte in einem Dorf namens Livadi Olympou, spielte dort Basketball und Tennis. Kiri hat hier schon einige Freunde gefunden und fühlt sich sehr wohl. Nur der Schulweg war in Griechenland viel kürzer. Gemeinsam mit seiner Schwester fährt er jeden Morgen mit dem Bus fast eine Stunde zur Schule.

Damit ich noch mehr über seine Kultur erfahren konnte, besuchten wir gemeinsam die Griechisch-Orthodoxe Kirche in der Uellendahler Straße. Dort empfing uns der Priester der Gemeinde, Eleftherios Argiropoulos. Er sagte, dass fast alle der rund 7.000 in Wuppertal lebenden Griechen zur Gemeinde gehören. Er erklärte uns die wesentlichen Unterschiede, aber auch die vielen Gemeinsamkeiten des griechisch-orthodoxen und christlichen Glaubens. Die Kirche, die „Kirche der lebensspendenden Quelle“ (Zoodochou Pigis) heißt, war früher das Gemeindehaus der reformierten Gemeinde Elberfeld.

1967 übernahm die griechisch-orthodoxe Gemeinde die Kapelle. Sie wurde auf den Namen der Gottesmutter Maria geweiht. Das Gebäude steht sogar seit 1991 unter Denkmalschutz. Zum Schluss des Besuches schenkte uns der Priester noch ein Bild vom Heiligen Georgios, der uns in Zukunft beschützen soll. Die Kirche war wirklich sehr beeindruckend und ich bekam richtig Lust auf Griechenland. Am letzten Schultag erinnerte Kiri mich noch daran, dass ich unbedingt Gyros und Souvlaki probieren sollte.

Unsere Griechenlandreise startete in Olympia. Dort haben wir uns die alten Ausgrabungen und Gebäude, wie z. B. den Tempel des Zeus angeguckt. Dieser ist direkt neben der Stelle, an der alle vier Jahre das Olympische Feuer angezündet wird. Eine weitere Station war Athen.

Dort war es ganz schön heiß. Bei 40 Grad im Schatten besichtigten wir die Akropolis, die aber leider eingerüstet war, und noch viele weitere mehr oder weniger guterhaltene Gebäude rund um die Plaka. Doch die Insel Mykonos, wo wir uns am Strand vom Sightseeing erholten, war für mich das Highlight. Spätestens da wurde mir klar, dass ich auf jeden Fall noch einmal nach Griechenland fahren möchte – alleine schon, um noch einmal Original-Gyros und Original-Souvlaki zu essen.

Text: Max Schulz - Schülerreporter

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