IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge Foto: IHK Wuppertal Solingen Remscheid

Planspiele der Bahn für Städtedreieck fatal

Die Planspiele der Bahn sind für das Städtedreieck fatal! Die Bergische IHK fordert weiterhin eine stündliche ICE-Anbindung an die Bundeshauptstadt Berlin.

Wuppertal, 16.04.2018 - Die Bergische Industrie- und Handelskammer (IHK) warnt vor Gedankenspielen der Deutschen Bahn AG, die ICE-Verbindungen in Richtung Berlin, aber auch in Richtung Köln, von Wuppertal auszudünnen.

„Es wäre ein fatales Zeichen für die Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck, nur noch alle zwei Stunden mit dem schnellsten Zug der DB an Berlin angebunden zu sein“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. Bisher halten die ICEs von und nach Berlin stündlich in Wuppertal. „Im Städtedreieck und im näheren Umland wären allein 750.000 Menschen betroffen. Dazu kommen unser Nachbar Hagen und der Märkische Kreis.“

Der ICE sei eine äußerst schnelle und komfortable Verbindung in die Bundeshauptstadt und damit eine attraktive Alternative zum Flugzeug. „Insofern ist die stündliche Anbindung ein wichtiger Standortfaktor für die regionale Wirtschaft“, so der IHK-Chef weiter. „An der stündlichen ICE-Abfahrt in Wuppertal nach Berlin muss deshalb unbedingt festgehalten werden. Wir werden gemeinsam mit den drei Bergischen Großstädten, der Stadt Hagen und den bergischen Bundes- und Landtagspolitikern gegen alle Kürzungspläne kämpfen“, so Wenge abschließend.

 

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