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Bündnis für die natürliche Geburt gründet sich

In Wuppertal gründet sich ein „Wuppertaler Bündnis für die natürliche Geburt“. Die Auftaktveranstaltung, zu der die städtische Gleichstellungsstelle einlädt, findet am heutigen Mittwoch statt.

Wuppertal, 14. September 2016. Ziel dieser Auftaktveranstaltung ist es, zusammen mit den lokalen Akteuren wie Kliniken, Hebammen, gynäkologischen Praxen, Beratungsstellen, Krankenkassen und allen, die mit dem Thema Schwangerschaft und Geburt in Berührung kommen, mehr öffentliches Selbstverständnis zur natürlichen Geburt zu fördern, gemeinsame Empfehlungen zu entwickeln und Frauen in der Schwangerschaft zu stärken. So soll die natürliche Geburt wieder mehr in den Vordergrund gerückt und die Zahl der Kaiserschnitte verringert werden.

Als Bündnispartner haben sich bereits zur Verfügung gestellt: der Arbeitskreis Frauengesundheit, vertreten durch Dr. Dagmar Hertle, Prof. Dr. Ute Lange von der Hochschule für Gesundheit, das Geburtshaus Wuppertal mit Kristin Seeland, die Gleichstellungsstelle für Frau und Mann, vertreten durch Roswitha Bocklage und Ulrike Kirst, das Gesundheitsamt der Stadt mit Dr. Jörg Rieger und Bärbel Weis, die Helios Kliniken mit Prof. Dr. Markus Fleisch und das Bethesda mit Prof. Dr. Jürgen Hucke.

Die Bündnispartner möchten die natürliche Geburt in Wuppertal zum Thema machen: Hier kommt jedes dritte Kind per Kaiserschnitt zur Welt. Laut Weltgesundheitsorganisation sind aber nur rund 15 Prozent aller Kaiserschnitte medizinisch wirklich notwendig Zur Auftaktveranstaltung haben die Initiatoren Experten eingeladen. Nach einer Begrüßung durch Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn wird Prof. Dr. Ute Lange von der Hochschule für Gesundheit in Bonn das „Bremer Bündnis für die natürliche Geburt“ vorstellen.

Nach einem Referat von Dr. Jan Böcken von der Bertelsmannstiftung und einem anschließenden Statement von Prof. Dr. Markus Fleisch und Prof. Dr. Jürgen Hucke haben die Teilnehmer dann Gelegenheit, mit den Experten und miteinander zu diskutieren.

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