Gudrun Herrmann ((M)eine Stunde für Wuppertal), Katrin Becker (Managerin der City Arkaden), OB Andreas Mucke, Angelika Leipnitz (Zentrum für gute Taten) und Markus von Blomberg ((M)eine Stunde für Wuppertal) Gudrun Herrmann ((M)eine Stunde für Wuppertal), Katrin Becker (Managerin der City Arkaden), OB Andreas Mucke, Angelika Leipnitz (Zentrum für gute Taten) und Markus von Blomberg ((M)eine Stunde für Wuppertal)

Andreas Mucke eröffnet Ehrenamt-Aktionstage in den City-Arkaden

Am heutigen Mittwoch starteten die Aktiontage „So geht Ehrenamt in Wuppertal“. Auch der Oberbürgermeister kam zur Eröffnung.

Wuppertal, 9. März 2015. Wuppertaler trampeln sich auf Trimm-Rädern ab, während Andreas Mucke eine feierliche Rede zum Thema Ehrenamt hält und sich die Berater der Initiativen mit Passanten unterhalten. Von heute bis Samstag präsentieren sich unter anderem das Zentrum für gute Taten und die Initiative (M)eine Stunde für Wuppertal in den City Arkaden. Schirmherr Andreas Mucke durfte da zur Eröffnung nicht fehlen.

Gudrun Hermann, Projektleiterin von „(M)eine Stunde für Wuppertal“ ist hellauf begeistert. „Dass ist eine tolle Gelegenheit, Wuppertaler auf das Thema Ehrenamt aufmerksam zu machen.“ Auf einer großen Tafel können ehrenamtlich Tätige eine Nadel auf den Stadtteil stecken, in dem sie tätig sind. „Viele fühlen sich erst gar nicht angesprochen. Aber fast jeder macht irgend etwas Ehrenamtliches, sei es die Sportgruppe im Kindergarten zu betreuen oder in einem Verein tätig zu sein.“

Katrin Becker, Managerin der City Arkaden, ist stolz, das Wuppertaler Ehrenamt unterstützen zu können. „Hier kommen täglich so viele Menschen vorbei. Leute, die noch nie über ein Ehrenamt nachgedacht haben, werden hier angesprochen und solchen, die gerne etwas täten, aber nie wussten, was, werden die Angebote hier auf dem goldenen Teller serviert.“

Das Zentrum für gute Taten verfügt über eine Datenbank mit rund 600 ehrenamtlichen Stellen und vermitteln Interessierten passende Angebote. Wer sich gerne engagieren möchte, kann sich hier beraten lassen. Auch vor Ort kann schon geholfen werden. Bei der Aktion „Radeln für den guten Zweck“ können Besucher auf einem Trimm-Rad strampeln. Die zwei Räder hat Intersport Voswinkel zur Verfügung gestellt. Für jeden Kilometer spenden Wuppertaler Unternehmen Geld, mit dem das Projekt „EFI“ unterstützt wird („Erfahrungswissen für Initiativen“), in welchem das Zentrum für gute Taten jedes Jahr Wuppertaler Bürger qualifiziert, die eigene Projekte umsetzen möchten. „EFI“-Spender sind die Wuppertaler Stadtwerke, Stahlwille, die Credit- und Volksbank, die Barmenia und Knipex.

Wuppertal ist ein gute Pflaster für ehrenamtliche Projekte. Das findet auch Andreas Mucke. Die Stadt sei zwar finanziell nicht die reichste, aber reich an helfenden Menschen. Besonders im Umgang mit Flüchtlingen habe sich die Wuppertaler Helfer-Mentalität wieder bemerkbar gemacht. (M)eine Stunde für Wuppertal hat bis heute bereits circa 1800 Ehrenamtskarten ausgegeben, eine besondere Anerkennung für ehrenamtliches Engagement.

In wechselnder Besetzung präsentieren sich in den City-Arkaden das Kindermuseum, die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft Wuppertal, die Seniorpartner in School, das EFI Seniorentanztheater, der Deutsche Kinderschutzbund Wuppertal, die Barmer Bergbahn, die Changemaker City, die Utopia Stadt, das Technische Hilfswerk, die Wuppertaler Kinder- und Jugendfarm und das Jobpatenprojekt des Sozialdienst Katholischer Frauen.

Am Samstag gibt es ab 13 Uhr ein spannendes Abschlussprogramm. Die MusicalDreamer e.V. liefert eine Performance ab, es gibt ein Quiz rund um das Thema Ehrenamt, moderiert von Radio Wuppertal. Um circa 15:30 Uhr wird der Ehrenamtspreis von (M)eine Stunde für Wuppertal verliehen, mit dem besonderes bürgerliches Engagement ausgezeichnet wird.

Text: Saskia Stiefeling

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