Gruppenbild mit Bürgermeisterin Ursula Schulz bei der Pesiverleihung Gruppenbild mit Bürgermeisterin Ursula Schulz bei der Pesiverleihung Foto: Kornelia Wegmann

„MÜLLennium-Projekt": Schulen ausgezeichnet

Wuppertaler Schulen wurden jetzt für ihre erfolgreiche Teilnahme am Projekt „MÜLLennium an Schulen“ in der Station Natur und Umwelt Wuppertal ausgezeichnet.

Wuppertal, 06.07.2018 - Die Auszeichnung nahmen Bürgermeisterin Ursula Schulz, der Vorsitzende des Fördervereins der Station Natur und Umwelt e. V., Peter Engelmann, und Conrad Tschersich, einer der Geschäftsführer der AWG Wuppertal vor. Die Auszeichnungen sind mit Geldpreisen verbunden.

Das Projekt „MÜLLennium an Schulen“ befindet sich im 15. Jahr der Durchführung mit einer Beteiligung von nunmehr 47 Schulen, dem Förderverein der Station Natur und Umwelt e. V., der Stadt Wuppertal und der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal. Das Ziel: Eine Reduzierung und Vermeidung des Restmülls in unserer Stadt als Selbstverständlichkeit schon im Schulalter im Bewusstsein zu verankern.

Der nachhaltigste Gewinn liegt mit der Schonung und Erhaltung der Umwelt auf der Hand. Nebenbei werden aber auch Geldmittel eingespart, die zum einen dem Projekt, zum anderen dem städtischen Haushalt zu Gute kommen. Die beteiligten Schulen können Unterrichtsangebote des Fördervereins der Station Natur und Umwelt kostenfrei in Anspruch nehmen, die auf die Problematik und den Lehrplan zugeschnitten sind. Die Bereitstellung von Sachmitteln und zudem die Möglichkeit, am Ende des Schuljahres attraktive Geld- und Sachpreise zu gewinnen, bieten weitere positive Aspekte für die aktiven Schulen.

Bei dem fortlaufenden Schwerpunktthema: „Müllvermeidung – Schule ohne Müll – geht das?“ beteiligen sich 47 Schulen am Projekt – also gut 30 % aller Wuppertaler Schulen: 35 Grundschulen (50 % aller Wuppertaler Grundschulen), neun weiterführende Schulen, ein Berufskolleg und zwei Förderschulen.

27 Tonnen Restmüll pro Jahr gespart

Ziel des Projektes ist es weiterhin, die Auseinandersetzung mit der Müllproblematik in den Schulalltag zu integrieren und Restmüll ganz konkret zu reduzieren. So wurde im vergangenen Jahr die sagenhafte Menge von rund 27 Tonnen Restmüll durch die Aktivitäten der Schulen eingespart!

Bei dem diesjährigen Schwerpunktthema „Müllvermeidung – Schule ohne Müll – geht das?“ konnten sich die Schülerinnen und Schüler dank der kostenfreien Veranstaltungen und der tatkräftigen Hilfe von Mitarbeiterinnen des Fördervereins der Station Natur und Umwelt mit den Themen korrekte Mülltrennung und Müllvermeidungsstrategien auseinandersetzen. Aber auch Abbauzyklen, wie die Natur sie spiegelt, und Möglichkeiten des Recyclings und des Upcyclings wurden dargestellt. Für die weiterführenden Schulen bestehen auf den Lehrplan zugeschnittene und nachhaltige Unterrichtseinheiten.

Zum Schuljahresende können von allen beteiligten Schulen Präsentationen zu den Projektaktivitäten eingereicht werden. Eine Jury, deren Mitglieder die Stadt Wuppertal, die AWG Wuppertal und den Förderverein der Station Natur und Umwelt repräsentieren, sichtet und bewertet die Schülerarbeiten unter verschiedenen Gesichtspunkten.

Natürlich wird es auch im nächsten Schuljahr mit diesem erfolgreichen und wertvollen Projekt weitergehen, und erneut sind alle schon teilnehmenden Wuppertaler Schulen eingeladen. Außerdem sollen bisher noch nicht aktive Schulen angesprochen und motiviert werden, den für unsere Umwelt so wichtigen Kampf gegen das Müllaufkommen zu bestreiten.

Die Preisträger im Schuljahr 2017/2018 für die Grundschulen sind:
1. Preis: Kath. Grundschule St. Michael, 500 €
2. Preis: Kath. Grundschule Alarichstraße, 300 €
3. Preis: Grundschule Thorner Straße, 150 €
Grundschule Radenberg, 150 €
Grundschule Ferdinand-Lassalle, 150 €

Die Preisträger im Schuljahr 2017/2018 für die weiterführenden Schulen sind:
1. Preis: Gesamtschule Langerfeld, 500 €
2. Preis: Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium, 300 €
3. Preis: Ganztagsgymnasium Johannes Rau, 150 €



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