Ute Völker Ute Völker

Tanz der Komödianten im ort

Eine analoge, audiovisuelle Komposition nach einem Text von Friedrich Nietzsche gibt es am Freitag, 30. Oktober, um 20 Uhr im ORT an der Luisenstraße 116. Und auch bei der Woga ist die Gesellschaft vertreten.

„Der Einwand, der Seitensprung, das fröhliche Misstrauen, die Spottlust sind Anzeichen der Gesundheit: Alles Unbedingte gehört in die Pathologie" (Friedrich Nietzsche). Besser kann man das Credo freier Improvisationsmusik nicht beschreiben. Seit nahezu 25 Jahren spielen Martin “Schmiddi” Schmidt und Christof “Danger'' Thewes zusammen in der Band Undertone Project, die von Duo bis Großensemble in unterschiedlichsten Konstellationen agiert und eine Jetztzeitmusik kreiert, die mit allen musikalischen Möglichlichkeiten arbeitet. Durch das Zusammentreffen mit der Akkordeon-Virtuosin Ute „Soundchick“ Völker verspricht der Abend ein atmosphärischer und stilistischer Höhepunkt zu werden.

Visuell wird die Wuppertaler Premiere von „Tanz der Komödiaten“ durch die Arbeiten von Jorgo „Bullshit“ Schäfer ergänzt. Besonders freuen wir uns darüber, dass der Wuppertaler Schauspieler, Sprecher und Regisseur Olaf „Hulk“ Reitz den Abend thematisch durch eine Lesung zu eröffnet.

Während der Woga (31.Oktober bis 1. November, 14 bis 20 Uhr) wird außerdem Künstler Rolf Nikel aus Bühlerzell im ort arbeiten. Die Besucher sind dabei willkommen. Rolf Nikels Arbeiten verlassen das übliche Format des klassischen Tafelbildes und sind oft wand- und raumfüllend. Hand und Fuß als direkt agierende Malwerkzeuge hinterlassen Farbspuren. Die Linie, die Farbspur wird zum Träger der Bildinformation, die sich manchmal in All-Over-Strukturen einer Rauminstallation zu barocker Pracht entfaltet. Die anschließende Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, 4. November, um 20 Uhr statt.

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