Foto-Dokumente im Vok Dams Atelierhaus Foto-Dokumente im Vok Dams Atelierhaus Foto: Vok Dams

Atelierhaus-Jubiläum: Wi(e)derSehen – Begegnungen mit Kunst

Mit zwei Ausstellungen, einer Musikperformance und einer wissenschaftlichen Einführung feiert das Vok Dams ATELIERHAUS am 6. Mai sein 5jähriges Bestehen unter dem Titel „Wi(e)derSehen – Begegnungen mit der Kunst“.

Wuppertal, 01.05.2018 - Der Titel macht neugierig. Geht es doch einmal „gegen das Sehen“, also den vielfach fehlenden Zugang zur Kunst und die Unfähigkeit zur kommunikativen Auseinandersetzung mit der Kunst, andererseits um einen Rückblick auf fünf aktive und erfolgreiche Jahre, in denen Kreativität, Kunst und Kommunikation im Mittelpunkt unterschiedlichster ATELIERHAUS-Veranstaltungen standen.

Acht eindrucksvolle Ausstellungen bildeten seit der Eröffnung im Jahre 2013 die Basis für Einladungen, Vorträge, Gespräche und Interaktionen, immer mit dem Ziel, die Kommunikation zu fördern, zur Diskussion anzuregen und übergreifend Impulse für die eigene Arbeit zu setzen.

So auch diesmal: „ATELIERHAUS 5“ ist die Projektbeschreibung, unter der die Jubiläumsaktivitäten zusammengefasst werden. Mit Ausstellungen und Aktionen zu „Kreativität, Kunst und Kommunikation. Mit Beiträgen über Menschen und Medien, Kunst und Kommerz“.

Im Mittelpunkt steht die Ausstellung: „iNotes - KommunikationDirekt!“ - Das ATELIERHAUS sieht sich als Impulsgeber für kreative und strategische Kommunikationsarbeit. Kunst ist KommunikationDirekt.

In einer umfangreichen Ausstellung präsentiert das ATELIERHAUS „iNotes - KommunikationDirekt“, mit knapp 80 großformatigen iPhone- Fotografien aus fünf Jahren Kommunikationsarbeit.
Es handelt sich ausschließlich um Fotografien, die im Rahmen flüchtiger Dokumentationen mit dem iPhone entstanden sind und unter kreativen und kommunikativen Aspekten eine eigene Ästhetik und Bildsprache entwickeln.

Die iPhone-Collection ist übergreifend die „Begegnung mit der Kunst“. Oder: KommunikationDirekt. Die Motive haben alle etwas mit Kreativität, Kunst und Kommunikation zu tun. Dabei bleibt offen, ob sie Kunst abbilden (Dokumentation) oder sich selbst als Kunstwerke anbieten.

Vok Dams, der Autor, sagt dazu: „Als Fotograf verstehe ich mich nicht in erster Linie, zumindest nicht in unserem ATELIERHAUS. Allerdings begleite ich das Geschehen seit unserer Eröffnung am 16. Mai 2013 dokumentarisch mit dem iPhone. Das bezieht sich sowohl auf die Aktivitäten im und um das ATELIERHAUS, als auch auf das mehr oder weniger private Umfeld, in dem ich mich bewege. So entsteht ein Zeitdokument, das die Geschichte unserer Dokumentation "50 Jahre KommunikationDirekt" fortschreibt und einen definierten Zeitraum reflektiert."

Ein eigener NotizBlog bietet die Basis, um – in Verbindung mit journalistisch aufbereiteten Inhalten – die unterschiedlichen Kommunikationskanäle zu bespielen.
Der gestalterische Anspruch und die inhaltliche Substanz lassen sich dabei nicht immer unterdrücken. Auch wenn sie als Abfallprodukt dokumentarischer Tätigkeiten erscheinen, zwingt der reduzierte technische Aufwand (iPhone) zur Konzentration auf das Wesentliche. Die Folge, ein neuer fotografischer Stil, mit einer eigenständigen Handschrift und Bildästhetik.
iPhone-Notizen als effizientes Kommunikationsmittel, oder einfacher "iNotes - KommunikationDirekt".“

Die Ausstellung gliedert sich in 4 Themenbereiche:

iNotes Live

Das Motto: „Kunst spricht“. Hier stehen die Kunstwerke als Motive im Mittelpunkt. Durch Ausschnitt, Perspektive und Beleuchtung werden sie im Kontext ihres Umfeldes zu einem „Neuen Bild“ mit eigener Aussagekraft.

iNotes Talk

Fotografie ist Kunst: Hier präsentiert sich die Fotografie als eigenständiges (Kommunikations-)Medium. Als Dokument mit eigenem ästhetischen und inhaltlichen Anspruch.

iNotes Nature

Kunstwerk Natur: Die Möglichkeit der Fixierung starker (Empfindungs-)Momente in der Natur gewinnt durch die iPhone-Fotografie eine neue Bedeutung. Die Natur als Schöpfung, Basis unendlicher Bilder und Eindrücke bietet eine neue Dimension emotionaler Dokumentation und Kommunikation.

iNotes World

Begegnungen mit der Kunst. Die Faszination der Kunst in ihrem Umfeld, der Zugang der Betrachter zur der Kunst die sich ihm darbietet und das Spannungsverhältnis zwischen Menschen und Werken werden sichtbar.

Es ist eine Foto-Ausstellung, die sich als Dokumentation versteht, ihren künstlerischen Anspruch aber nicht verleugnen kann. Mehr noch: iNotes sind fotografische Stenogramme, die durch reduzierten technischen Aufwand (iPhones) und die Entwicklung kommunikativer Möglichkeiten (Sozial Media) eine eigene Kommunikationsform, Bildsprache und Bildästhetik entwickeln.
Kurz: Fotografische iPhone-Notizen sind effiziente Kommunikationsmittel. Oder einfacher “iNotes – KommunikationDirekt”.

Die Vok Dams iPhone-Collection ist übergreifend die „Begegnung mit der Kunst“. Oder: „ iNotes – KommunikationDirekt“. Die Motive haben alle etwas mit Kreativität, Kunst und Kommunikation zu tun. Dabei bleibt offen, ob sie Kunst abbilden (Dokumentation) oder sich selbst als Kunstwerke anbieten.

Auch frühere Besucher werden sich wiedersehen: Ergänzt wird die Ausstellung „iNotes - KommunikationDirekt“ mit einer umfangreichen fotografischen Dokumentation bisheriger ATELIERHAUS- Veranstaltungen.

Und erstmals wird es auch eine Ausstellung im ATELIERHAUS-Außenbereich geben: Dort werden Groß-Skulpturen von Hans-Jürgen Hiby präsentiert.

Neben der fotografischen Dokumentation „iNotes – KommunikationDirekt“ wird aus Anlass des fünfjährigen ATELIERHAUS-Jubiläums ab dem 6. Mai 2018 erstmals im ATELIERHAUS-Außenbereich eine Sonderausstellung mit Groß-Skulpturen des bekannten Wuppertaler Ausnahme-Bildhauers Hans-Jürgen Hiby zu sehen sein.

Hiby ist Wuppertaler, freischaffender Bildhauer und Maler, der mit seinen Arbeiten in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten ist. Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland haben ihn mit seinen Skulpturen „organischer Fragmente“ international bekannt gemacht.

Einführung zur Ausstellungseröffnung:

Dr. Ulrike Lehmann – „Wirtschaft trifft Kunst“! Neben der fotografischen Dokumentation „iNotes – KommunikationDirekt“ und der Sonderausstellung „Hans-Jürgen Hiby – Skulpturen“ spielt aus Anlass des fünfjährigen ATELIERHAUS-Jubiläums erstmals einen wissenschaftliche Einführung mit dem Thema „Wirtschaft trifft Kunst“ eine Hauptrolle

.„Wirtschaft trifft Kunst – geht das?“ fragt die Autorin und Herausgeberin des gleichnamigen Buches, Dr. Ulrike Lehmann, und gibt in ihrer Einführung gleichzeitig die Antwort darauf, „warum Kunst Unternehmen gut tut“.

Kunstvermittlerin Dr. Ulrike Lehmann (ART / Coaching) eröffnet die Ausstellungen mit einer kurzen Einführung und erläutert, in welchem Kontext Kreativität, Kunst und Kommunikation zueinander stehen und welche Rolle das ATELIERHAUS in diesem Zusammenhang spielt.

Ausstellungsbegleitend sind weitere Veranstaltungen mit Dr. Ulrike Lehmann zum Thema „Wirtschaft trifft Kunst“ im Vok Dams ATELIERHAUS geplant.

Raumklang - das ATELIERHAUS musikalisch interpretiert:

Auf den Namen Hiby trifft der Besucher bei der Jubiläums-Veranstaltung gleich zweimal. Neben den Großplastiken des Bildhauers Hans-Jürgen startet eine Musik-Performance seines Namens-Vetters, des Wuppertaler Saxophonisten Hans Peter Hiby, der als einer der großen Geheimtipps der deutschen Free-Jazz- Szene gilt.

Kraftvolle und energiegeladene oder ruhige und kontemplative Saxophonklänge interpretieren Räume und Besucher, schaffen Verbindungen zu Skulpturen und den Bildern (iNotes) der umfangreichen Ausstellung mit knapp 80 großformatigen Motiven, die auf zwei Ebenen zu sehen sind.

„Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für (harmonisch) freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren. Andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus (etwa in der Intuitiven Musik) bereithält," ist über den Musik-Stil bei Wikipedia zu lesen.

Damit schließt sich der Kreis zu „50 Jahre KommunikationDirekt“ und zu „5 Jahre ATELIERHAUS“. Aber auch zu den Anfängen in den 1960er Jahren, in denen in Wuppertal nicht nur die Fluxus-Bewegung (Galerie Parnass) ihre ersten Erfolge feierte, sondern auch die Free-Jazz-Szene Wuppertal in den Mittelpunkt einer revolutionären Musik-Entwicklung stellte.

Die Veranstaltung beginnt am Sonntag (06.05.) um 14:00 Uhr mit der Musikperformance. Die offizielle Eröffnung mit einer Einführung von Dr. Ulrike Lehmann startet um 15:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Gäste sind willkommen.

Weitere Informationen unter: www.vokdamsatelierhaus.de

Die Ausstellung "Wi(e)derSehen: Begegnungen mit der Kunst!" ist im Vok Dams ATELIERHAUS vom 06. Mai 2018 bis 10. November 2018 zu sehen. Besichtigung jederzeit nach telefonischer Terminvereinbarung.

Vok Dams ATELIERHAUS - Herberts Katernberg 50 - 42113 Wuppertal
Tel. 0202 9467666-0 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.vokdamsatelierhaus.de
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