Meeting von zwei Sport-Legenden: (v.ö.) Fußball-Idol Günter Pröpper und Schwimm-Star Peter Nocke Meeting von zwei Sport-Legenden: (v.ö.) Fußball-Idol Günter Pröpper und Schwimm-Star Peter Nocke Foto: Kurt Keil

Was macht eigentlich Schwimm-Legende Peter Nocke?

Die Leidenszeit ist vorbei! Schwimmlegende Peter Nocke (60) fühlt sich wieder so wohl wie ein Fisch im Wasser. Der Ausnahmesportler hat sich bestens von einer schweren Verletzung erholt.

"Sunnyboy" Peter Nocke: „Ich musste mich an der Schulter und wegen eines Bizeps-Sehnenrisses operieren lassen. Die schmerzhaften Verletzungen waren Folgen von Abnutzungserscheinungen durch das viele Training und die harten Wettkämpfe im Laufe der Jahre.“

Wettkämpfe, die Geschichte schrieben. Peter Nockes beeindruckende Erfolgsbilanz: Allein neunmal Europameister, Bronze-Medaillen-Gewinner über 100-Meter-Freistil bei den Olympischen Spiele 1976 in Montreal (Kanada), Weltmeister mit der 4x200 Meter Freistil-Staffel bei der Schwimm-WM in Cali (Kolumbien) 1975 und dazu unzählige deutsche Meistertitel. Und er hat noch lange nicht genug...

Nach einer erfolgreichen Reha beim Physiotherapeuten David Sauerwein ist Peter Nocke jetzt wieder tatendurstig in seinem Element unterwegs – dem Wasser. Der Schwimmer aus Leidenschaft trainiert für die Deutsche Meisterschaften der Masters in Gera (15.-17. April), wo er in der Altersklasse 60 über 50 und 100 Meter Schmetterling und über 50 Meter Freistil an den Start gehen wird.

Vermutlich kann er jetzt schon in seiner Glasvitrine Platz für neue Siegerpokale schaffen. Doch Peter Nocke bleibt bescheiden: „Im letzten Jahr war es verdammt eng“. Dabei verschweigt der faire Sportsmann, dass er zum damaligen Zeitpunkt schon durch seine Schulterverletzung gehandicapt war. Bevor es bei den Meisterschaften in Gera ernst wird, springt Peter Nocke noch am 04. März bei einem Test-Schwimmwettkampf in Hürth zweimal vom Startblock: 50 Meter Freistil und 50 Meter Schmetterling.

Losgelöst von Wettkämpfen und Medaillen freut sich das Wuppertaler Schwimm-Idol auf die neue Freiluftsaison im vereinseigenen Freibad der Wasserfreunde Wuppertal an der Bendahler Strasse, die am 01. Mai mit dem „Anschwimmen“ startet. Peter Nocke: „Bis dahin sind auch die Renovierungs-arbeiten im Sanitär- und Nassbereich abgeschlossen. Außerdem ist dann auch der neue Kinderspielplatz fertig.“

Das sind ja gute Aussichten. Dazu passt ja auch, dass die Mitgliederzahl der Wasserfreunde um 40 auf nunmehr 1.250 angestiegen ist. Und das vor dem Hintergrund, dass viele Vereine mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen haben.

Text: Peter Pionke

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