ver.di: Kita-Streik-Ersparnisse in Bildung investieren

Die Gewerkschaft fordert, dass die im Kita-Streik eingesparten Gehälter in Jugendeinrichtungen und Tagesstätten investiert werden. Dazu hat sie einen Einwohnerantrag gestellt, für den sich 10.000 Unterstützer gefunden haben.

Zur Ratssitzung der Stadt Wuppertal am kommenden Montag, dem 22. Juni 2015, will die die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft einen Einwohnerantrag an die Stadtspitze übergeben. Darin fordert ver.di, dass die im Streik der Sozial- und Erziehungsdienste eingesparten Gehälter in die Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen der Stadt investiert werden sollen. Über 10.000 Wuppertalerinnen und Wuppertaler haben laut ver.di den Antrag mit ihren Unterschriften unterstützt.

Oberbürgermeister Peter Jung soll persönlich den Antrag und die Unterschriftenlisten im Rathaus Barmen in Empfang nehmen. Der Rat entscheidet dann in einer der kommenden Sitzungen über den Einwohnerantrag.

„Uns ist es wichtig, dass die Mittel im Umfang von nahezu zwei Millionen Euro, die für frühkindliche Bildung gedacht waren, auch dafür verwendet werden. Dieses Ziel formuliert der Antrag. Wir wünschen uns eine breite Zustimmung der Politik im Sinne der Kinder und Einrichtungen“, sagt Daniel Kolle, Bezirksgeschäftsführer im ver.di Bezirk Wuppertal-Niederberg, über das Ziel des Antrags.

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