Studenten organisieren Wuppertals ersten CycleHack Quelle: Cyclehack Wuppertal

Studenten organisieren Wuppertals ersten CycleHack

Wuppertal wird immer fahrradfreundlicher. Dazu möchten auch 15 Wuppertaler Design-Studenten beitragen, und holen die weltweite Bewegung Cyclehack Mitte Juni nach Wuppertal.

Der Begriff Lifehacks steht für kleine Lebenshilfen, die den Alltag erleichtern. Übertragen auf das Fahrradfahren sind Cyclehacks kleine Hilfen, die das Radfahren erleichtern und attraktiver machen sollen. „Gerade Frauen kennen das Problem, wenn der Wind beim Fahrradfahren den Rock hoch weht", erklärt Alexander Kaymer, einer der Initiatoren des Events.

Workshops und Vorträge rund um kleine 'Fahrradhilfen'

Solche Probleme, die das Radfahren problematisch oder unbequem machen, sollen im Zuge des Wuppertaler Cyclehacks thematisiert werden. Vom 19. bis zum 21. Juni organisieren die Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal am Mirker Bahnhof in Elberfeld ein 48stündiges Event und holen somit die weltweite Bewegung Cyclehack ins Bergische Land. Vorträge, Workshops, Ideenaustausch und gemeinsames Grillen stehen auf dem Programm. „Matthias Greiling von der Bergischen Universität hält einen Vortrag über Pedelecs und Christoph Grothe von Critical Mass hat sich auch als Redner angeboten", sagt Kaymer und gibt einen kurzen Einblick in das Programm.

Die Studenten hoffen auf weitere Redner, zum Beispiel von der IG Fahrradstadt oder des Fahrradladens Pedalero. „Wir stecken noch mitten in der Planung, organisieren weitere Redner und sind auf der Suche nach Sponsoren. Damit bewegen wir uns selbst auf ganz neuem Terrain." Pressearbeit und Veranstaltungsorganisation stehen normalerweise nicht im Vorlesungsverzeichnis der Design-Studenten.

Nicht nur Probleme diskutieren, sondern kreative Lösungen finden

Doch auch der Designaspekt wird beim Cyclehack nicht zu kurz kommen. Workshops zum Umgang mit 3D-Druckern und Lasercuttern oder eine Materialwerkstatt bereiten die Teilnehmer der Workshops darauf vor, Prototypen von den neu erdachten ‚Radhilfen' zu schaffen. „Es geht uns nicht nur darum, zusammenzusitzen und Probleme zu diskutieren", macht Alexander Kaymer deutlich. „Wir gehen Schritt für Schritt von der Aufdeckung eines Problems zur Findung einer kreativen Lösung."

Der Standort Mirker Bahnhof ist dafür natürlich ideal. Nicht nur die Werkstätten stehen den Studenten und Cyclehack-Teilnehmern zur Verfügung, der Mirker Bahnhof verfügt dank des Fahrradverleihs auch über eine große Anzahl an Drahtesseln, an denen die Cyclehacks direkt am Objekt entwickelt und getestet werden können. Das Testen und Zusammentragen der Ideen und Prototypen steht für den letzten Tag auf dem Programm.

Die Vorträge am Freitag, 19. Juni, kann jeder interessierte Wuppertaler ohne Anmeldung besuchen, für die Workshops bitten die Studenten um eine Anmeldung vorab. Die Teilnahme ist natürlich kostenlos. Die Studenten sind gespannt, welche Cyclehacks die Wuppertaler für ihre Stadt entwickeln. „Die Berge werden auf jeden Fall ein Thema sein", ist sich Alexander Kaymer sicher.
Anmeldungen werden ab sofort unter www.cyclehack-wuppertal.de entgegen genommen.

Hannah Florian

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