In Wuppertal entsteht ein "Haus der Integration" © oneinchpunch / Fotolia.com

In Wuppertal entsteht ein "Haus der Integration"

Voraussichtlich im September werden die öffentlichen Stellen, die sich um Zugewanderte und Geflüchtete kümmern, gemeinsam in einem "Haus der Integration" untergebracht.

Wuppertal, 1. Juni 2016. Das städtische Ressort für Zuwanderung und Integration und das Jobcenter Wuppertal, aber auch andere Behörden und Einrichtungen mit Angeboten für Geflüchtete sollen ab September dieses Jahres gebündelt werden. Am Standort "Wicküler City" sollen die Behörden Hand in Hand zusammenarbeiten.

Das Jobcenter hatte Ende letzten Jahres mit "zebera" eine Erstantrags- und Beratungsstelle für Menschen mit anerkanntem Flüchtlingshintergrund eingerichtet. Den Umzug ins Haus der Integration sieht Thomas Lenz, Vorstandsvorsitzender der Jobcenter Wuppertal AöR, als Chance. "Wir nutzen die Herausforderung, der sich viele Behörden und Institutionen in unserer Stadt mit den steigenden Flüchtlingszahlen aktuell stellen müssen, nun als Chance, die bestehenden Kooperationen auszubauen und die Wege für Geflüchtete im wahrsten Sinne des Wortes zu verkürzen."

Das Jobcenter arbeitet bereits jetzt eng mit dem Ressort für Zuwanderung zusammen, wenn es um die Sprachkursberatung und die Beratung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen geht. Ein lokales Zusammenrücken kommt da sehr gelegen.

Perspektivisch sollen sich auch weitere Ressorts der Stadt dem Haus der Integration anschließen. Damit soll auch über die Flüchtlingsthematik hinaus mit einer abgestimmten kommunalen Strategie die Zuwanderung organisiert werden. "Mit der neuen Organisationsform können wir maßgeblich Einfluss darauf nehmen, ob die Integration der neuen Wuppertaler Bürger in die Gesellschaft und Arbeit gelingt", betont Thomas Lenz.

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