Trainer Alipour erteilt Ersatztorwart Niklas Lübcke Anweisungen Trainer Alipour erteilt Ersatztorwart Niklas Lübcke Anweisungen Foto: Jochen Classen

WSV gewinnt mit neun Mann in Aachen

Der blau-rote Wahnsinn! Der Wuppertaler SV hat nach 102 Minuten vor 5.200 Zuschauern mit 1:0 auf dem Aachener Tivoli gewonnen. Das am Ende mit nurt neun Mann.

Wuppertal, 10.03.2019 - Der WSV zeigte eine bärenstarke kämpferische Leistung. Bereits nach 15 Minuten musste Abwehrchef Peter Schmetz nach einer Notbremse vom Platz. Die Wuppertaler krempelten die Ärmel hoch und kämpften buchstäblich wie die Löwen. Das goldene Tor gelang Uphoff in der 27. Minute.

In der vierten Minute der Nachspielzeit musste Jan-Steffen Meier völlig ausgepumpt und verletzt vom Feld. Das Wechselkontingent war ausgeschöpft, die Gäste aus Wuppertal en spielten mit neun Mann zu Ende - bis zum Abpfiff nach 102 (!) Minuten.

In der 80. Minute hatte der Schiedsrichter das Spiel für rund fünf Minuten unterbrochen, weil Gegenstände auf das Spielfeld flogen. Acht Minuten wurde schließlich nachgespielt. Nach der Verletzungspause von Meier (90.+4) legte der Unparteiische nochmal vier Minuten drauf.

Den Sieg haben die Wuppertaler teuer erkauft. Torwart Sebastian Wickl soll sich nach einer ersten Diagnose einen Bänderriss zugezogen haben, bei Angreifer Viktor Maier besteht sogar der Verdacht auf einen Kreuzbandriss.

Ein wertvoller Erfolg. Der WSV belegt mit nunmehr 34 Punkten weiterhin Platz acht in der Fußball-Regionalliga-West.

Aufstellung des WSV: 

Wickl - Malura , Uphoff , Schmetz , Britscho - Kühnel, Meier - Manno , Windmüller, Hagemann - Topal

Spielerwechsel: Pagano (57., Malura) - V. Maier (59., Hagemann) - Lübcke (81., Wickl)

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