Vorstandssprecher Alexander Eichner möchte den WSV wieder in die Erfolgspur zurückbringen Vorstandssprecher Alexander Eichner möchte den WSV wieder in die Erfolgspur zurückbringen Foto: Dirk Sengotta

Das große Wechselspiel des Wuppertaler SV

Großes Stühlerücken beim WSV!  Erst verließen sechs Spieler den Klub, dann machten sieben Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder die Biege. Schließlich wurden Sportdirektor Bölstler aus- sowie Alexander Eichner, Melanie Drees und Karsten Hutwelker eingewechselt.

Wuppertal, 20.03.2019 - Alexander Eichner, der den WSV bereits einmal vor dem Untergang gerettet hatte, feierte sein Comeback als Vorstandsprecher. Mit ihm zog Melanie Drees, zuständig für die Finanzen, in die Vorstands-Etage des Wuppertaler SV ein.

Manuel Bölstler, gemeinsam mit dem ehemaligen Vorstandsprecher Lothar Stücker aus WSV-Vorstand zurückgeetrteten, wollte eigentlich als Sportdirektor im Amt bleiben. Doch da machten ihm Alexander Eichner & Co. einen Strich durch die Rechnung. Bölstler musste gehen. Vermutlich gibt ein Wiedersehn vor dem Arbeitsgericht. 

Bölstlers Nachfolger wurde der gebürtige Wuppertaler Karsten Hutwelker (47). Er ist der neue Sportchef beim Wuppertaler SV. Er trug sogar schon das Trikot des WSV. In der Spielzeit 1994/95 bestritt er 29 Spiele für die Rot-Blauen in der Regionalliga Südwest. Hutwelker lief für Fortuna Düsseldorf, die SG Wattenscheid 09 und den VfL Bochum sogar insgesamt 71 Mal in der Bundesliga auf. 

Karsten Hutwelker ist zwar vom Nordost-Regionalligisten Neugersdorf freigestellt, steht dort aber noch bis zum 30. Juni unter Vertrag. Das ist auch der Grund, warum er seinen neuen Job beim Regionalligisten Wuppertaler SV vorerst nur ehrenamtlich ausüben kann.

Ob es noch weitere Personalwechsel geben wird, steht in den Sternen. So spekulierte zuletzt das Sportmagazin "RevierSport", dass Sven Demandt Trainer Adrian Alipour beerben könnte.

Wirtschaftlich ist der WSV erst einmal gerettet, zumal auch Ex-Präsident Friedhelm Runge (79) noch einmal finanziell für "seinen WSV" in die Bresche gesprungen sein soll.

Sportlich muss die Rettung noch unter Dach und Fach gebracht werden. Aber da sieht es gar nicht schlecht aus. Mit 34 Punkt belegt das Wuppertaler Fußball-Aushängeschild in der Regionalliga West den neunten Platz. Am Samstag (23.03.) wartet allerdings eine Herkulesaufgabe auf die Schützlinge von Adrian Alipour: Der WSV muß um 14 Uhr beim Spitzenreiter Viktoria Köln antreten.

 

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